Der große Bettenspezialist in Baden
mit seinen Bettenfachgeschäften

betten mangei oeffnungszeiten ab 19.03.2021


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Wir stehen auf recht Post2Unsere Kunden brauchen uns UND WIR BRAUCHEN UNSERE KUNDEN!

Es ist nicht mehr nachvollziehbar, warum wir nicht öffnen dürfen. Wir sind in der Lage, ein passendes Hygienekonzept zu präsentieren:

- medizinische Maskenpflicht
- Beratung nach Terminvereinbarung
- wir haben große Räume
- wir lüften regelmäßig
- keine Schlange an der Kasse
- bargeldloses Bezahlen

Unsere Kunden/ Kundinnen und unsere MitarbeiterInnen sind bei uns geschützter als in jedem Supermarkt!

Wir wollen unsere MitarbeiterInnen aus der Kurzarbeit holen! Bis jetzt haben wir keinen Cent Entschädigung gesehen! Und wenn überhaupt, bekommen wir nur einen Teil unserer Fixkosten ersetzt. Die Beantragung der Überbrückungshilfe III gleicht einem Himmelfahrtskommando.



18.02.2021 Einzelhandel verschickt wertlose Pakete an die Kanzlerin

kurier paketaktion mangei img Bruchsaler Geschäftsfrau prescht mit Aktion vor und fordert Ende des Lockdowns sowie schnelle Hilfen.

Von KURIER-Redakteurin Sonja Zeh

Bruchsal. Der Einzelhandel, nicht nur in Bruchsal, ist seit Wochen geschlossen. Und der Ärger deswegen steigt. Wegen der wochenlangen Zwangsschließungen fürchtet der Handel um seine Existenz, weil er nicht öffnen darf, die Kunden vor Ort nicht bedient werden können und er faktisch nichts verdient.
 
So schrieb Bärbel Mangei, die geschäftsführende Alleingesellschafterin der Betten Mangei GmbH mit zwei Fachgeschäften, in Bruchsal und Heidelberg, einen offenen Brief an die Bundesregierung und an die Landesregierung. „Die neuesten Beschlüsse vom 10. Februar 2021 haben einen Aufschrei in der Einzelhandelslandschaft ausgelöst,“ erklärt sie in dem Schreiben, über das sie jetzt am späten Montagnachmittag die Medien sowie Abgeordnete im Bundestag und Landtag in Kenntnis gesetzt hatte. Zugleich mit dem offenen Brief an die Bundesregierung und an die Landesregierung hat Mangei an die selben erste angekündigte Pakete mit wertlosem Inhalt verschickt.
 
Während Fussball spielende Millionäre über Impfung spekulieren (die haben es dringend nötig, Geld zu verdienen?) bleiben zig tausende Mitarbeiter im Verkauf in Kurzarbeit, stehen tausende Existenzen von Mittelständlern auf der Kippe und die Zukunft der Innenstädte erleidet unaufholbare langfristige Schäden.“

„Entschädigungen unzureichend“
Mangei bemängelt, dass angekündigte Entschädigungen für den Einzelhandel unzureichend seien und die Verlängerung der Ladenschließung nicht beim Pandemieverlauf helfe. Sie erwähnt, dass große Konzerne, wie zum Beispiel TUI Unterstützung in Millionenhöhe erhielten, die Klein- und Mittelständler aber leer ausgingen. Wörtlich formuliert Mangei, die auch als Päsidiumsmitglied des Verbandes der Bettenfachgeschäfte e.V. zeichnet sowie als Mitglied im Ausschuss für textile Mode und Standard beim Bettenring eG und Mitglied im Einzelhandels-Ausschuss der IHK Karlsruhe sowie nicht zuletzt als Mitglied im Beirat des Branchenbunds Bruchsal: „Hat man als Klein- und Mittelständler in 2020 gut gewirtschaftet und es trotz zweier Lockdowns geschafft, ohne Verluste zu bleiben, erhält man mit der Überbrückungshilfe III jetzt gar keine Mittel, denn man wetzt die Scharte in 2021 ja bestimmt wieder wie in 2020 aus. Ja geht´s noch?“

Als Zeichen ihres Frusts kündigt Bärbel Mangei der Kanzlerin an, bis zum Ende des Lockdowns an sie täglich ein Paket wertlos gewordener Ware, gepackt von äußerst frustrierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu senden.Ein gleiches Schreiben ging an die Landesregierung, adressiert an Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Beenden Sie endlich den Lockdown oder entschädigen Sie uns angemessen!“, heißt die Forderung des Einzelhandels aus Bruchsal, der sich auch „in großer Sorge um das Wohlergehen unserer Kulturlandschaft Innenstadt“ zeigt. Gleichzeitig werde die Frage aufgeworfen, wer das letztlich alles bezahlt und daher um schnelles Handeln gebeten.
 


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