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mit seinen Bettefachgeschäften

Betten Mangei - Kaiserstr. 46 Bruchsal

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Betten Mangei

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Schlafberater

Die Schlafberater von Betten Mangei.


Zeitumstellung kann Schlafstörungen auslösen oder verstärken

In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober wird die Uhr wieder um eine Stunde zurückgestellt. Für viele Menschen bringt diese Umstellung auf die Normal – bzw. Winterzeit erhebliche Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit sich. Denn der menschliche Körper reagiert mitunter sehr sensibel auf ungewöhnliche Veränderungen von natürlichem Hell und Dunkel. Darauf weist das bundesweite Netzwerk der Kompetenz-Zentren Gesunder Schlaf zu dem auch Betten Mangei in Bruchsal und seine Filiale Betten Opel in Heidelberg zählen.

Hintergrund: Jeder Mensch folgt seiner inneren Uhr. Der Organismus des Menschen ist in vielen Bereichen so aufgebaut, dass er einem bestimmten Rhythmus folgt, der sich jeden Tag wiederholt. Biologische Funktionen, die diesen tagesrhythmischen Schwankungen unterliegen, sind z. B. der Blutdruck, die Pulsfrequenz oder die Körpertemperatur.

Besonderen Einfluss auf den Schlaf hat die Sonne bzw. der dadurch beeinflusste Wechsel von Hell und Dunkel. Der natürliche Hell-Dunkel-Rhythmus beeinflusst z.B. die Ausschüttung des „Schlafhormons" Melatonin, das vermehrt bei Dunkelheit ausgeschieden wird. Melatonin senkt die Aktivität und macht müde.

Durch die Zeitumstellung gerät der biologische Rhythmus in Unordnung – ähnlich wie bei Fernreisen in andere Zeitzonen. Es dauert einige Tage, bis sich der Körper an die neue Situation gewöhnt hat und der Mensch wieder „normal“ schlafen kann. Eine solche Anpassungsphase kann unter bestimmten Umständen bis zu 14 Tagen dauern.

Für Schüler ist die Zeitumstellung noch einschneidender,  da diese für die Sommerzeit noch eine Stunde früher aufstehen müssen. Dies bedeutet vielfach 5 Uhr morgens!! Das kindliche oder jugendliche Gehirn ist aber erst ab circa 9 Uhr morgens richtig wach und leistungsfähig. Die Schule beginnt zur Normalzeit bereits vor 8 Uhr, und mit der Sommerzeit quasi um 7 Uhr. Da wundert es den Lehrer schon lange nicht mehr, daß die erste Stunde vielfach in der Bank verschlafen wird.

Selbst der Landwirt ist gezwungen, seine Kühe langsam umzustellen, da sie sich an eine feste Melkzeit gewöhnt haben. So muß er täglich 10 Minuten früher bzw. später melken, bis die neue Zeit erreicht ist.

Sollte die Zeitumstellung zweimal im Jahr endlich abgeschafft werden, wäre es trotz der vermeintlichen Nachteile für alle besser, sich für die Naturzeit/ Winterzeit zu entscheiden.

Ein langfristig gesundheitsschädigender Effekt durch die Zeitumstellung konnte zwar bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen, doch registrieren die Kompetenz-Zentren Gesunder Schlaf immer wieder verstärkte Schlafschwierigkeiten während der Anpassungsphasen. Bedenklich werden solche Schlafunregelmäßigkeiten, wenn sie mehrere Wochen und dabei jeweils mehrere Tage in der Woche andauern und mit Leistungseinbussen am Tage einher gehen. Gerade dann ist es wichtig, dass die Regeln der sog. Schlafhygiene mit regelmäßigen Zeiten und Abläufen eingehalten werden.

Die Ursachen für Schlafschwierigkeiten können vielschichtig sein: Sie reichen von stressbedingten Reaktionen über die falsche Bettausstattung bis zu klärungsbedürftigen organischen Schädigungen. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Kompetenz-Zentren Gesunder Schlaf bei langfristigen Schwierigkeiten eine spezielle Schlafberatung oder auch ein gezieltes Schlaftraining, wie es die teilweise angeschlossenen Schlafschulen anbieten.

 

zeitumstellung webDiesen Sonntag wird die Uhr wieder eine Stunde zurückgestellt.

Immer mehr Menschen leiden nach der Zeitumstellung an gesundheitlichen oder psychischen Problemen. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Demnach hat fast jeder dritte Deutsche (29 Prozent) Beschwerden beim Wechseln zur Winterzeit, was einen Höchststand der vergangenen Jahre bedeutet, teilte die Krankenkasse mit. Mehr als drei Viertel der Befragten sind der Meinung, die Zeitumstellung sei überflüssig und sollte abgeschafft werden. Am kommenden Sonntag (27. Oktober) werden nachts die Uhren von drei auf zwei Uhr zurückgestellt. Ab dann gilt in allen Ländern Europas wieder die Winter beziehungsweise Normalzeit.

Mehr als drei Viertel der Befragten, die schon einmal Probleme im Zug der Zeitumstellung hatten, fühlen sich dabei schlapp und müde (77 Prozent). An zweiter Stelle der Beschwerden kommen laut Umfrage mit 65 Prozent Einschlafprobleme und Schlafstörungen, unter denen Frauen mit 70 Prozent besonders häufig leiden. 41 Prozent können sich schlechter konzentrieren, fast ein Drittel fühlt sich gereizt. Jeder Achte leidet gar unter depressiven Verstimmungen. Hierbei sind Männer mit 14 Prozent häufiger betroffen als Frauen (zehn Prozent). Mit 18 Prozent kam fast jeder fünfte Erwerbstätige nach der Zeitumstellung schon einmal zu spät zur Arbeit.


„Psychische Probleme, die nach der Zeitumstellung auftreten, sind nichts Ungewöhnliches“, sagt Diplom-Psychologin Franziska Kath. Man könnte sie mit einem kleinen Jetlag vergleichen.“ Die beste Medizin ist dabei auch die einfachste: Ruhe und ein paar Tage Geduld. Oft hilft es schon, sich stressige Termine nicht in die Woche nach dem Dreh an der Uhr zu legen.“

Frauen leiden mehr unter Zeitumstellung

Unter der Zeitumstellung leiden einer Umfrage zufolge besonders Frauen. Wie die am Montag in Hannover veröffentlichte Forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) zeigt, haben rund zwei Drittel der befragten Frauen Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen oder kommen morgens schlechter in die Gänge. Bei Männern sind dies 42 Prozent. Jede vierte Frau gibt an, tagsüber gereizt oder müde zu sein. Bei den Männern betrifft das nur jeden sechsten. Befragt wurden rund tausend Menschen zwischen 18 und 70 Jahren. Mehr als die Hälfte der Mütter (57 Prozent) gab zudem an, dass ihr Kind nach der Zeitumstellung abends schlechter einschläft.